Projekttyp: Bayerische Forschungsstiftung
Kurzbeschreibung: Optimierung von Lichtsignalanlagen und Kommunikation zwischen Lichtsignalanlage und Fahrzeug; Entwicklung einer Ampelassistenz für mobile Endgeräte und ins Fahrzeug integrierte Systeme
Forschungsfelder: Interaktionskonzepte
Ansprechpartner: Michael Krause & Christoph Rommerskirchen
TRANSVER, BMW, Bayerische Straßenbauverwaltung
Notwendige Halte an Lichtsignalanlagen (LSA) und die damit verbundenen Brems- und Beschleunigungsvorgänge beeinflussen wesentlich die Emissionen des Kraftfahrzeugverkehrs. Weniger Halte bedeuten neben einem gleichmäßigeren Verkehrsfluss und weniger Wartezeitverlusten auch geringere schädliche Auswirkungen auf die Umwelt.
Ziel des Projektes ist, sowohl die Versatzzeiten und die Koordinierung der Lichtsignalanlagen zu verbessern und entsprechend die lokalen Progressionsgeschwindigkeiten zu optimieren, als auch das individuelle Fahrverhalten anzupassen, indem fahrzeugintern die tatsächlichen, aktuellen Progressionsgeschwindigkeiten bereitgestellt werden. Es wird hierfür ein Verfahren entwickelt, das sowohl offline, als auch online zur Optimierung eingesetzt werden kann. Gleichzeitig sollen die fahrzeugindividuell erfahrenen Warteschlangen und Halte erfasst und für die verkehrsadaptive Optimierung der Versatzzeiten online zur Verfügung gestellt werden. Das Zusammenwirken beider Seiten ermöglicht eine gemeinsame und gegenseitige Optimierung und Qualitätssicherung, die es gestattet, eine bestmögliche Nutzung der Kapazitäten bei optimalem Fahrkomfort bei gleichzeitiger Senkung der Emissionen zu erzielen. Eine weiteren Projektschwerpunkt bildet die Untersuchung bzw. Optimierung der Akzeptanz der angezeigten Empfehlung sowohl integriert im Fahrzeug als auch auf einem Mobiltelefon.